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Internet Casino | Roulettefachausdrücke

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Roulettefachausdrücke

American Roulette: "Selbstbedienungs"-Variante des Roulette a la française in Internet Casinos und mit nur zwei anstatt vier Croupiers (Quick table). Der Wert der durch unterschiedliche Farben "personalized chips" kann selbst bestimmt werden, anschließend müssen die maximal sieben Spieler pro Tisch die Einsätze selbst tätigen. Fällt die Null, werden alle einfachen Chancen geteilt.

Annonce: Ansage des Spielers, wie der Croupier für ihn die Einsätze legen soll. Als "blinde" Annonce wird eine Art des betrügerischen Zusammenspiels von Croupier und Spieler bezeichnet.

Avance: Kurzfristiger Jetons-Vorschuß der Bank an ihr bekannte Internet Casino Spieler.

Boudin: Oberer Rand des Roulettekessels.

Bout de table: Kopf-Croupier, der vor den Dutzendfeldern sitzt und auf der untersten Stufe der Croupier-Karriere steht.

Caissier: Holzkistchen zur Aufbewahrung von Jetons. In hochrealistichen Internet Casinos kann man Caissier nutzen. Selten ist nur eine kleine Tabelle da, wo es sichtbar ist, welch und wieviel Jetons man hat.

Carré: Chance mit vier Zahlen, die ein Quadrat bilden, in dessen Mitte der Einsatz plaziert wird. Die Annonce erfolgt zum Beispiel für das Carre 25, 26, 28, 29 mit "25-29 Carré"

Chance: Die prinzipiellen Setzmöglichkeiten auf dem Tableau im Internet Casinos, nämlich Plein, Cheval, Transversale pleine, Carre und 0-1-2-3 (»die ersten vier«), Transversale simple, Kolonnen und Dutzende sowie die sogenannten »Einfachen Chancen«, nämlich Rot/ Schwarz, Pair/Impair und Manque/Passe.

Chasseur: Saaldiener, der sich um heruntergefallene Jetons bemüht sowie Getränke, Zigaretten und Schreibgerät besorgt.

Chef de table: Tischchef, der etwas erhöht vor dem Kessel sitzt. Nicht im alle Internet Casinos kann man mit solche leistung sich begegnen. Der Tischchef überwacht das Spiel und fällt die Entscheidung bei Streitsätzen.

Cheval: Chance mit zwei neben- oder übereinanderliegenden Zahlen, auf deren Trennungslinie der Einsatz plaziert wird. Die Annonce erfolgt zum Beispiel für die Zahlen 17 und 18 mit »17-18 (a cheval)«.

Colonne: Chance auf zwölf Zahlen in einer Längsreihe (i bis 34, 2 bis 35 oder 3 bis 36). Der Einsatz wird auf dem freien Feld unter der 34, der 35 oder der 36 plaziert.

Complets: Alle Chancen von einer Zahl mit Ausnahme von Transversale pleine sowie Transversale simple. Für Complets von 20 werden zum Beispiel neun jetons benötigt: ein Plein 20 vier Cheval (19-20, 20-21, 17-20, 20-23) und vier Carre (16-2o, 18--2o, 20-22 20-24).

Coup: Bezeichnet ein Spiel, also den Zeitabschnitt zwischen zwei Kugelwürfen von durchschnittlich drei Minuten (pro Stunde können etwa 20 Coups gespielt werden).

Cylindrier: Dreh- oder Kessel-Croupier, der die Kugel gegen die Drehrichtung der Scheibe einwirft.

Degagieren: Freiräumen des Tableaus von der sogenannten »Masse«, also den Jetons, die bei einem Coup verloren haben.

Dominante: Auffallend, zumindest überdurchschnittlich oft vorkommende Chance.

Douzaine: Chance auf zwölf Zahlen im Rechteck (1 bis 12 = Douzaine première, 13 bis 24 = Douzaine milieu oder 25 bis 36 = Douzaine derniere). Der Einsatz wird auf den entsprechenden Feldern links oder rechts der Zahlen 34 bis 35 plaziert (12P = erstes Dutzend, 12M = mittleres Dutzend, 12D = letztes Dutzend).

Ecart: Punktdifferenz, die dadurch entsteht, daß eine Chance hinter der Gegenchance zurückbleibt. Erscheint zum Beispiel bei zehn Coups siebenmal Rot und dreimal Schwarz, so ergibt sich für Schwarz ein MinusEcart von vier Punkten und für Rot ein Plus-Ecart von vier Punkten.

Einfache Chancen: Rot/Schwarz, Pair (gerade Zahlen)/lmpair (ungerade Zahlen) und Manque (Zahlen von 1 bis 18)/Passe (Zahlen von 19 bis 36).

Einsatz: Was der Spieler bei einem Coup im Internet Casino riskiert. Bei einem Treffer gehört der Einsatz weiterhin dem Spieler.

Equilibre: Gegenteil von Ecart, also das Gleichgewicht oder die gleiche Häufigkeit zweier Teile einer Chance (Ecart = 0).

Faites vos jeux: »Machen Sie Ihr Spiel« - so lautet die Aufforderung der Internet Casino Croupiers, Einsätze zu tätigen.

Finalen: Nummerngruppenspiele en pleiDoder a cheval, die sich aus übereinstimmenden Endziffern ergeben. Die gängigsten Annoncen lauten:

en plein mit 4 Jetons:
Finale 00,10,20,30
Finale 11,11,21,31
Finale 22,12,22,32

Gagnate: Mitgehen mit der Bank, indem man auf eine oder mehere beim letzten Coup erschienene Chancen nachsetzt.

Jeton: Wie Banknoten numeriertes Spielgeld, das durch die beondere Verarbeitung - in Europa und den USA - als höchst fälschungssicher gilt. Der Wert eines Jetons wird durch Form und Farbe bestimmt. Im Internet Casinos spielt man mit Jetons, um das richtige Geld des Spielers zu repräsentieren.

Kesselfehlerspiel: Durch Abnutzung, ungenaue Kugellager oder wackelnde Stege bedingte höhere Gewinnchance auf bestimmte Zahlen. Erfahrene Kesselfehlerspieler konnten besonders in ver;angenen Zeiten ansehnliche Beträge gewinnen, doch wird heutzutage durch ständige Kontrollen der Permanenzen und Austauchen der Kessel der reine Zufall laufend wieder hergestellt.

La boule passe: »Die Kugel wechselt« - hiermit wird angekündigt, daß der Dreh-Croupier abgelöst wird.

Lage: Die Kugel und das Spielkapital eines Tisches, das je nach Maximum zwischen einer viertel Million und eineinhalb Millionen Mark beträgt. Hat die Bank diesen Betrag an die Spieler verloren, muß die sogenannte »Nachlage« angefordert werden.

Les quatre premiers: Chance mit den vier Zahlen 0-1-2-3. Der Einsatz für »die ersten vier« wird am äußeren Rand des Zahlenelds zwischen 0 und 1 oder zwischen 0 und 3 plaziert.

Louis: Die kleinsten Jeton-Werte: In Deutschland zwei Mark, in Österreich 20 Schilling.

Merci, pour les employés: »Danke, für die Angestellten« - so bedanken sich Croupiers für die Spende, die gleichzeitig ihr Gehalt ausmacht. Üblich ist ein Stück nach einem Treffer auf Plein und ein halbes Stück nach einem Treffer auf Cheval.

Messieurs, a la première: »Meine Herrschaften, das erste Spiel« lautet die Ankündigung, nachdem ein Tisch eröffnet wurde. Zuvor bedeutet der Saalchef den Croupiers mit »Ça va, Messieurs", daß sie Platz nehmen dürfen, worauf sie seine positive Antwort auf die Frage »Chef, banque c'est ouvert?" abwarten müssen.

Messieurs, les trois derniers: »Meine Herrschaften, die letzten drei Spiele" - so der Hinweis auf die letzten drei Coups am Tisch. Erfahrungsgemäß erhöhen daraufhin diejenigen Spieler, die nach dem Motto »alles oder nichts" handeln, panikartig ihre EinSätze.

Minimum, Maximum: Mindest- und Höchsteinsätze an den verschiedenen Tischen. In Deutschland existieren vorwiegend Minima von 5, io und 20 Mark (in Baden-Baden auch 5o Mark), in Österreich 20 So, 100 und 200 Schilling, wobei die Maxima beider Länder auf einfache Chancen in der Regel das i 200fache und auf Plein circa das 35fache der entsprechenden Minima betragen.

Orphelins: Auch Waisen genannte Nummerngruppenspiele auf die verbleibenden Zahlen zwischen der großen und der kleinen Serie:

en plein mit 8 Jetons: 1, 6, 9, 14, 17, 20 31, 34
a cheval mit 5 Jetons: 156-9,14-17,17-20,31-34

Paroli: Einsatz und Gewinn eines Treffers bleiben bei dieser Gewinnprogressionsart für den nächsten Coup stehen.

Permanenz: Darstellung des Spielverlaufs durch Aufzeichnung der geworfenen Gewinnzahlen. Mitschreiben ist heute nicht mehr nötig, da in den meisten Casinos die Permanenzen elektronisch angezeigt werden und somit auch problemlos Übersichtspermanenzen über einen bestimmten Zeitraum ausgedruckt werden können.

Plein: Chance auf eine einzelne Zahl. Der Einsatz wird direkt auf die Nummern von 0 bis 36 plaziert.

Poussette: Das »Stößchen« ist eine betrügerische Handlung, die eine ganze Menge Geschick und Übung erfordert: In der Hoffnung, daß die anderen Gäste und die Croupiers den Lauf der Kugel verfolgen, schiebt der Falschspieler Sekundenbruchteile nach dem Einrasten der Kugel seine Jetons auf die gewinnende Chance.

Rateau: Der Rechen, mit dem die Croupiers in verblüffendem Tempo avancierte Jetons auf dem Tableau verteilen und die Masse abräumen. Wer als Zuschauer oder Spieler direkt hinter einem Croupier steht, muß mit empfindlichen Verletzungen durch den hin und wieder nach hinten herausschießenden Rateau-Griff rechnen.

Rien ne va plus: »Nichts geht mehr« - nach dieser Ankündigung darf der Einsatz auf dem Tableau weder vermehrt, verändert noch reduziert werden.

Roulettespieltisch: Die Tische der französischen Firma Caro mit Sitzplätzen für acht Spieler (Preis inklusive Kessel circa 6000 Mark) sind weltberühmt, die Kessel dieser Firma (Preis circa 5000 Mark) bestreiten wegen ihrer Präzision rund die Hälfte der Weltproduktion.

Serien: Nummerngruppenspiele a cheval, Transversale pleine und Carré (Große Serie. 17 nebeneinanderliegende Kesselzahlen von 22 bis 25) oder nur a cheval (Kleine Serie: 12 nebeneinanderliegende Kesselzahlen von 27 bis 33). Die Annoncen lauten:

Serie 0-2-5 (Große Serie mit 9 Jetons):

Transversale pleine0-2-3
(belegt mit zwei jetons)
à cheval4-7,12-15,18-21,19-22,32-35
(belegt mit je einem Jeton)
Carré25-29
(belegt mit zwei jetons)


Serie 5-8 (Kleine Serie mit 6 Jetons):

à cheval 5-8,10-11,13-16,23-24,27-30,33-36

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